Das habe ich gebaut · ein Berliner Restaurant

Die Tabelle rechnete falsch. Jahrelang. Gemerkt hat es niemand.

Ein echter Fall, ohne Namen — die Zahlen darin sind echt. So sieht es aus, wenn ich „Kalkulation, die stimmt“ baue.

Die Lage

Eine Excel-Tabelle, wie sie in tausend Küchen liegt.

Ein Blatt pro Rezept, rund sechzehn Stück. Neunzig Hilfsspalten, fragile Verweisketten, erste #REF!-Fehler, Kilopreise von Hand hineinkopiert und längst veraltet. Je mehr Rezepte dazukamen, desto unübersichtlicher wurde sie — und die Inhaberin kam nicht mehr dagegen an.

Der eigentliche Fehler fiel erst beim Nachrechnen auf: Die Summenformeln waren fest bis Zeile 16 verdrahtet. Jede Zutat, die weiter unten stand, fiel stillschweigend aus dem Wareneinsatz heraus. Bei jedem Rezept mit mehr als ein paar Zutaten.

Nachgerechnet · das teuerste Gericht der Karte (echte Zahlen, Gericht ungenannt)
  • Wareneinsatz laut Tabelle2,56 € / Portion
  • Wareneinsatz tatsächlich4,44 € / Portion
  • Der Kartenpreis war kalkuliert auf42 % zu wenig

Jeder Verkauf dieses Gerichts hat unbemerkt Geld verschenkt.

Was gebaut wurde

Eine App, die richtig rechnet — und in die Küche passt.

Seit Juli im Einsatz

Die Tabelle ist Geschichte. Die App wird täglich benutzt.

Die Inhaberin kalkuliert jetzt selbst — auf dem Handy, in der Küche. Die alte Excel liegt nur noch als Vergleich im Ordner.

Was so etwas kostet: Eine Kalkulations-App wie diese gibt es ab 890 €, auf Ihren Betrieb angepasst. Ob sie sich bei Ihnen lohnt, klären wir vorher — kostenlos.